Ohrlöcher waren nicht die ersten Piecings
Das erste überlieferte Piercing ist über 7000 Jahre alt und ging durch die Nasenscheidewand. Das Piercing ist eine der ältesten existierenden Formen des Körperschmucks. Metall-, Holz- oder Knochenstäbe wurden schon vor tausenden Jahren als Zeichen zur Erkennung der Zugehörigkeit einer bestimmten Gruppe, Stammes, oder Gesellschaftsschicht verwendet. Bei Naturvölkern hatte das Tragen eines Piercings oft auch eine rituelle Bedeutung. Diese urtümlichen Piercings dienten als Vorlage für die heutzutage meist als Körperschmuck getragenen Piercings. Auch im religiösen/spirituellen Kontext wurden und werden bis heute rituelle Piercings wie z.B. beim thailändischen Fest der neun Kaisergötter, dem Sonnentanz verschiedener Indianerstämme oder bei der so genannten Body-Suspension der heutigen Bewegung der Modern Primitives gestochen.

  • TattooMed® After Piercing Hygienetuch Box

    TattooMed® After Piercing Hygienetuch Box

    5,95
  • TattooMed® After Piercing Spray - 100ml

    TattooMed® After Piercing Spray – 100ml

    12,95
  • ProntoLind Piercingspray - 75ml

    ProntoLind Piercingspray – 75ml

    5,99
  • ProntoLind „Piercinggel“ - 10ml

    ProntoLind „Piercinggel“ – 10ml

    5,99
  • ProntoLind „Mundspray“ - 75ml

    ProntoLind „Mundspray“ – 75ml

    5,99
  • Bode Sterillium® Hände-Desinfektionsmittel - 500ml

    Bode Sterillium® Hände-Desinfektionsmittel – 500ml

    4,85
  • Octenisept® Antiseptikum - 250ml

    Octenisept® Antiseptikum – 250ml

    9,99
  • Vinyl Handschuhe - 100 Stück

    Vinyl Handschuhe – 100 Stück

    4,99
  • Latex Handschuhe  - 100 Stück

    Latex Handschuhe – 100 Stück

    5,99

 

Ohrlöcher waren nicht die ersten Piecings
Das erste überlieferte Piercing ist über 7000 Jahre alt und ging durch die Nasenscheidewand. Das Piercing ist eine der ältesten existierenden Formen des Körperschmucks. Metall-, Holz- oder Knochenstäbe wurden schon vor tausenden Jahren als Zeichen zur Erkennung der Zugehörigkeit einer bestimmten Gruppe, Stammes, oder Gesellschaftsschicht verwendet. Bei Naturvölkern hatte das Tragen eines Piercings oft auch eine rituelle Bedeutung. Diese urtümlichen Piercings dienten als Vorlage für die heutzutage meist als Körperschmuck getragenen Piercings. Auch im religiösen/spirituellen Kontext wurden und werden bis heute rituelle Piercings wie z.B. beim thailändischen Fest der neun Kaisergötter, dem Sonnentanz verschiedener Indianerstämme oder bei der so genannten Body-Suspension der heutigen Bewegung der Modern Primitives gestochen.

4 interessante Fakten zu Piercings

Was genau geschieht beim Piercen?

Du solltest ein Piercing ausschließlich von einem professionellen und zertifizierten Profi in einem Piercingstudio stechen lassen. Von Selbstversuchen oder anderen Experimenten ist dringend abzuraten!

Je nach Körperstelle und Art des Piercings kann es natürlich zu Abweichungen im Ablauf kommen. Einige grundlegende Dinge sollten aber immer gleich ablaufen. So sollte es immer eine Beratung über Ablauf, Risiken und Pflege vorab geben. Auch muss sich der Piercer – da ein Piercing rein rechtlich eine Körperverletzung ist – mit einem Vertrag absichern. Dann sollte die zu piercende Stelle desinfiziert werden und die Stelle exakt markiert werden.

Mit welchen Risiken muss ich rechnen?

Zuallererst verlaufen die meisten Piercings, wie auch beim Ohrringstechen, problemlos und außer einer Hautirritation und Rötung in den ersten Tagen gibt es keine Probleme. Trotzdem kann es – bedingt durch den eigenen Körper als auch Hygiene und Technik – zu Entzündungen oder geschädigten Nervenbahnen kommen. Am wenigsten Probleme gibt es bei Ohr, Nasen, Lippenbänchen- und Bauchnabel-Piecings. Weitere der Rubrik Piercing zugehörigen Arten wie Dermal-Anchor, Surface-Piercings, Single Point Surface Piercings, Zungensplittungen oder sonstige Modetrends, die mehr als nur eine kleine Punktion der Haut darstellen, sind statistisch wesentlich gefährlicher.

Kann ich auf Piercings allergisch reagieren?

Seit den 1990ern ist Edelstahl oder sogenannter Chirurgenstahl weltweit am meisten verbreitet für Modepiercings. Da der hohe Nickelanteil aber vermehrt zu allergischen Reaktionen geführt hat, wird innerhalb der EU zumindest Titan als bestes Material für Piercingsschmuck eingesetzt. Weitere Materialien sind Implantanium, Niob, Bronze, Zircon Gold, diverse Kunststoffe sowie Gold und Silber. Je nach gewünschtem Gewicht oder einer anderen Eigenschaft kommen diese zum Einsatz. Jedoch ist für den Ersteinsatz tatsächlich Titan zu empfehlen.

Wenn ich mein Piercing nicht mehr will?

Abgeschlossen verheiltes Piercing
Ein, vollständig abgeheilter, Stichkanal bleibt erhalten und Talkablagerungen können sich weiterhin darin bilden. Nach Entfernen des Piercingschmucks verengt er sich häufig und wächst an Ein-/Ausstichstellen zusammen, wobei kleine Narben entstehen können.

Nicht abgeschlossen verheiltes Piercing
Bei einem nicht vollständig verheilten Stichkanal verklebt dieser wieder und wächst vollständig zusammen. Anschließend ist, ohne ein Nachstechen, kein Piercingschmuck mehr einsetzbar. Es ist auch zu beachten das, bei einem, nicht abgeschlossen verheilten, Piercingloch, ohne Schmuck, auf die Wundhygiene Rücksicht zu nehmen ist, da es, auch hier, sonst zu einer Infektion kommen kann.